Stimmen aus dem Publikum

Nachdem das Ohr mit 'mind the gap' die Kluft zwischen gewohnten Klängen und experimentelleren Tönen beachtet und überwunden hat, freut es sich am luftigleichtverspielten Geschaukel von Schmetterlingen, fühlt die Brandung des weiten Ozeans und hört sogar den silbernen Mond seine Nachtschatten werfen.

All diese - und noch viel mehr - Kopf-Bilder erzeugen Martin- und Franziska Stadelmann mit ihren Kompositionen. Gekonnt reizen sie die Möglichkeiten ihrer verschiedenen Instrumente aus und erzeugen dabei 'erdenschöne' Klänge. Und spätestens nachdem das Ohr der 'Stimmen im Kopf' gewahr wurde, hat der schmunzelnde Mensch Zugang zu dieser Musik gefunden.

Judith Küster

GAIA - Flöten, die bis ins Perkussive geblasen werden und Perkussion, die sogar Melodien gestaltet. So entsteht eine spannende, exotische Dschungelbuch-Athmosphäre, die konzentriert hinhören lässt: Eigenwillig, oft fremd aber nie langweilig! Flötentöne werden mit stimmlichen und sprachlichen Elementen kombiniert. Die sprühende Fantasie der beiden vereinigt berührende Kantilenen mit aufregenden Rhythmen. So finden die Stücke oft überraschende und witzige Abschlüsse, welche das Publikum zu einem glücklichen Lächeln provozieren.

Was will man mehr...

Peter W. Künzler, Klarinettist

Das Duo der Geschwister Stadelmann ist erfrischend und kreativ. Sie treffen sich musikalisch weder im Jazz noch in der Klassik und finden dadurch ihre eigene Klangsprache - eine spannende Synthese ist gelungen. Es tut gut, Kollegen und Kolleginnen zu haben, die neue Wege gehen...

Regula Küffer, Flötistin

Franziska und Martin Stadelmann verstehen es ausgezeichnet, mit ihren Kompositionen die verschiedensten Stimmungen herbeizuzaubern - manchmal ist ihre Musik melancholisch, fein, leise und meditativ, manchmal stark, wild und temperamentvoll. Dabei kommt ihre unbändige Spiellust und Experimentierfreude voll zum tragen.

Für mich ein unvergesslicher Genuss!

Anna Zürcher